17Nov/17

Mobile Learning Day 2017

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Am Donnerstag war ich auf dem Mobile Learning Day an der FernUni Hagen. Es war die mittlerweile 9. Auflage dieses Events. „Mobile“ ist dabei längst zur Formel dafür geworden, dass heute die Grenzen zwischen Lebens-, Arbeits- und Lernwelten durchlässig geworden sind und jeder Raum ein potentieller Lernraum ist. Und so reichte das Themenspektrum des #MLD2017 auch von der Künstlichen Intelligenz bis zum eAssessment. Einige Stichworte sowie Links mit Hintergrundinformationen habe ich untenstehend kuratiert.

 

17Nov/17

Holokratie als Organisationsmodell für agile Bildungsorganisationen? 3 Fallbeispiele

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Warum beschäftigen sich Bildungsorganisationen mit neuen Strukturen und Formen der Zusammenarbeit? Zum einen, weil sie sich mit neuen Kundenbedürfnissen und -anforderungen konfrontiert sehen und auf diese besser und dynamischer („agiler“) reagieren wollen; zum anderen, weil sie sich als Change Agents verstehen, die sich aktiv mit neuen Organisationsmodellen auseinandersetzen, um ihre Erfahrungen anschließend mit anderen Unternehmensbereichen zu teilen.

Ganz konkret geht es um Holokratie (engl. Holacracy), ein Modell, das seit einigen Jahren als Alternative zu traditionellen Formen der Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung hoch gehandelt wird. Prominentester „Anwendungsfall“ ist der Onlinehändler Zappos. Von anderen Unternehmen, die auf Holokratie setzen, hört man selten. Um so erstaunlicher, dass Christoph Meier gleich von drei schweizerischen Bildungsorganisationen berichten kann, die sich aktiv mit den eigenen Organisationsstrukturen auseinandergesetzt haben und bereit waren, darüber zu erzählen!

Warum nun Holokratie? Für die CYP, das sich als „führendes Kompetenzzentrum für modernes Lernen der Schweizer Banken“ versteht, war es der Wunsch, sich zu einer agileren Netzwerkorganisation zu wandeln; für ein Team des HR Bereichs der Versicherungsgesellschaft Mobiliar war es ein Experiment, mit dem man schnell an Grenzen gestoßen ist; und für die Swisscom passte es in eine Reihe agiler Arbeitsformen und -Methoden, mit denen man sich dort im Zeichen der digitalen Transformation schon länger beschäftigt.

Die Fallberichte sind lesenswert. Holokratie bildete mal die direkte Vorlage, mal den Anstoß, und immer geht es um Anpassungen, die „vor Ort“ vorgenommen wurden. Ein spannendes Thema, das sicher auch für andere Bildungseinrichtungen interessant ist.
Christoph Meier, scil-Blog, 16. November 2017

17Nov/17

PH St. Gallen vergibt zwei Stellen am Institut „ICT & Medien“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am Institut „ICT & Medien“ der Pädagogischen Hochschule St. Gallen werden ein/e wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die Medienbildung und ein/e Mitarbeiter/in für die informatische Bildung gesucht. Das Institut unterstützt Bildungsinstitutionen und -verwaltungen bei der digitalen Transformation und entwickelt gemeinsam mit Schulen und Industriepartnern innovative Projekte im E-Learning. Intern fördert das Institut die Digitalisierung der Hochschule, leistet den mediendidaktischen Support von Studierenden und Mitarbeitenden und fördert Innovationen in der Lehre.

17Nov/17

Entwicklung digitaler Kompetenzen – drei Lösungsansätze aus der Praxis

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ein neuer Werkstattbericht von Joël Krapf und der Schweizerischen Post. Zur Erinnerung: Dort hat man sich entschieden, zwischen digitalen Kompetenzen und Kompetenzen in einer digitalisierten Welt zu unterscheiden und diese Unterscheidung in einem entsprechenden Referenzrahmen abzubilden (siehe Schaubild). Wobei ich anmerken muss, dass es etwas verwirrend ist, wenn dann im Text auch die Kompetenzen in einer digitalisierten Welt als digitale Kompetenzen (manchmal mit Anführungszeichen) bezeichnet werden. Andere sprechen hier deshalb von „future skills“ oder „21st century skills“.

 

 

Aber das nur zur Einordnung. Im Beitrag skizziert Joël Krapf drei Maßnahmen – ein Curriculum für das (Senior) Management, eine externe Ausbildung im «Digital Management» für Führungskräfte, einen Schulungs-Workshop für Schlüsselpersonen aus allen Hierarchiestufen -, die auf das Thema „digitale Kompetenzen“ einzahlen. Wobei er, wenn ich es richtig lese, auf diese Maßnahmen im Ökosystem der Schweizerischen Post gestoßen ist. Sie wurden nicht mit Blick auf das Referenzmodell entwickelt.
Joël Krapf, Blog, 17. November 2017

16Nov/17

Neue Studie: Blockchain in Education

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Blockchain in der Bildung ist ein Thema, in das gerade sehr viel Fantasie gesteckt und das uns sicher noch einige Zeit beschäftigen wird. Die Publikationen zum Thema sind allerdings überschaubar. Umso erfreulicher, dass es jetzt diese umfassende Studie des Joint Research Centre (JRC), das ist der wissenschaftliche Dienst der Europäischen Kommission, gibt. Und noch schöner, dass sich das Hochschulforum Digitalisierung (den Namen des/ der Autor*in kann ich leider gerade nicht entdecken) aufgemacht hat, die 136 Seiten zu lesen und zusammenzufassen. So wissen wir jetzt:

  • Dier Einsatz von Blockchain in der Bildung steckt noch in den Kinderschuhen, doch das (genau!) „disruptive Potenzial“, so die JRC-Autoren, ist da.
  • Die vielversprechendsten Einsatzmöglichkeiten bestehen in der Ausstellung und Verifizierung von Leistungsnachweisen und Zertifikaten, der Verwaltung von geistigem Eigentum, im Datenmanagement und der Studienfinanzierung.
  • Wichtig ist in dieser Phase eine breite grenzüberschreitende Zusammenarbeit, „denn Blockchain entfaltet sein Potential vor allem in der transnationalen Nutzung“.

Ich möchte noch kurz die Träger der vier (!) „Use Case Studies for Blockchain Technology in Education“ ergänzen, die in der Studie kurz vorgestellt werden: Open University UK, University of Nicosia, MIT, Maltese Educational Institutions.
Hochschulforum Digitalisierung, 15. November 2017

16Nov/17

FHöV NRW vergibt Stelle im Bereich E-Learning und Video

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

In der Zentralverwaltung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (FHöV NRW), mit Sitz in Gelsenkirchen, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle für eine/n Regierungsbeschäftigte/n im Bereich E-Learning des Dezernats 13.2 zu besetzen. Das Dezernat unterstützt vielfältige mediengestützte Lehrprojekte und will künftig weitere innovative Lehr-/Lernszenarien unter Einsatz der Videografie entwickeln und unterstützen. Der/die Bewerber/in darf zuvor nicht, auch nicht kurzfristig, vom Land NRW beschäftigt worden sein.

16Nov/17

Symposium „Digitale Medien. Interdisziplinäre Ansätze zur effektiven Gestaltung medienbasierten Unterrichts“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Im Zuge der Digitalisierung spielen digitale Medien im Unterricht eine immer größere Rolle. Wichtig bei deren Nutzung ist jedoch, dass sie didaktisch sinnvoll in den Unterricht integriert werden und so gezielt Lehr-Lern-Prozesse bei Schülerinnen und Schülern anregen. Dazu bedarf es jedoch der Integration interdisziplinärer Perspektiven, wie der Fachdidaktik, der Unterrichtsforschung oder der Instruktionspsychologie.

16Nov/17

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche mit den fnma Talks zu digitaler Hochschuldidaktik, dem Start des zentralen OER-Repositoriums für Baden-Württemberg und einem elearning.nrw-Workshop zu Lehren mit digitalen Medien in Kunst und Design. Ebenfalls in den Hochschulnews: eine Umfrage zur strategischen Planung im Bereich der Digitalisierung der Hochschullehre an der TU Chemnitz, eine Diskussionsreihe zur Hochschule der Zukunft und die neue Ausgabe des iJET Journals.

15Nov/17

Revisiting 70:20:10

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die 70:20:10-Formel, so mein Eindruck, ist „angekommen“. Weiterbildung und Lernen spielen sich nicht nur im Seminarraum ab, sondern auch am Arbeitsplatz und im Austausch mit anderen. So weit, so klar. Aber ab und zu treffen sich dann doch noch Experten, Interessierte und manchmal auch Zweifelnde, um sich über die Formel und darüber, was man mit ihr in der Praxis anstellen kann, zu verständigen. So gab es kürzlich einen Twitter-Chat zum Thema, und Clark Quinn versucht hier eine Zusammenfassung.

Zwei Punkte habe ich mir notiert: a) Wenn die Zahlen stören, dann bietet zum Beispiel die Aufteilung in „education – exposure – experience“ eine Alternative; b) Warum nicht die Formel als „design tool“ nutzen, um – ausgehend von den 70 Prozent – für ein Thema Aktivitäten und Angebote auf allen Ebenen zu entwickeln bzw. zu unterstützen?
Clark Quinn, Learnlets, 7. November 2017

Bildquelle: Ryan Tracey (Flickr, CC BY-NC-SA 2.0)